Was ist Infrarot?

Infrarot besteht aus zwei zusammengesetzten Wörtern. Einmal INFRA, was aus dem lateinischen kommt und übersetzt "UNTER" heist. UndROTauf nichts anderes hinweist, als auf das Lichtspektrum unterhalb des roten Bereiches.

Das hat damals vor vielen Jahren (1800) Wilhelm Herschel mit einem Glas erkannt. Er hob es ins Sonnenlicht und erkannte Farben von blau bis hin zu rot. Er überprüfte die Temperaturen der einzelnen Farben (von blau nach rot zunehmend) und entdeckte per Zufall, dass auch unterhalb des roten Bereichs Temperaturen festzustellen waren. Und somit war das INFRAROT entdeckt.

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Im Laufe der Zeit wurde mit dieser Erkenntnis weiter geforscht und nun wissen wir, dass das Lichtspektrum in verschiedene Wellenlängen eingeteilt ist.

Eine Wellenlänge ist der Abstand zweier Wellen voneinander. Wie klein oder groß diese sind sollte uns zum leichten Verständnis nicht interessieren. Jedoch ist der Hinweis angebracht, je kürzer die Wellenlänge umso intensiver die Energie.

Es gibt Wellenlängen im sichbaren Lichtbereich von blau nach rot und im nicht sichtbaren Bereich. Der nicht sichtbare Bereich wird in Infrarot A, Infrarot B und Infrarot C eingeteilt. Wobei Infrarot A auch in den sichtbaren Bereich eintritt (Rotlicht).

Der Bereich A (kurzwellig) + B (mittelwellig) wird in der Medizin (Rotlichtlampe) eingesetzt, ebenfalls in modernen Saunen. Man spricht hier auch von Tiefenwärme. Nur der C-Bereich (langwellig) dient allein der Erwärmung von Räumen. Der Unterschied ist in der Temperatur zu finden.

Werden beheizte Flächen oder Drähte glühend rot liegen wir im A + B Bereich. Hochtemperierte Flächen ab ca. 120°C können bereits B-Anteile haben und zu Hautirritationen führen.

Für Heizzwecke ist eine Oberflächentemperatur der Heizmodule zwischen 35°C und 90°C optimal.